Antonio Gandossi
Antonio Gandossi ist Maler und Schriftsteller.
Er
malt Fabeln und er malt sie sehr einfach, so einfach als wurde sie ein Kind
erzahlen, mit der gleichen Reinheit und Unschuld aber auch mit der gleichen
Phantasie von Kindern.
Kaiser Marc Aurel riet schon zu seiner Zeit :“Die erste Regel des Lebens ist Einfachheit“.
Die Wirklichkeit von Gandossi ist ein Kaleidoskop von Möglichkeiten in denen sich alles ereignen und wieder spiegeln kann. Seine Wirklichkeiten spielt mit den Elementen und fuhren ihn zu neuen Kombinationen und neuen Formen die seine Bilder prägen. Die Farbe wird zum Zauberstab, die Gegenstande, Speisen und Blumen werden beseelt von der reinen und ehrlichen Phantasie dieses Malers.
Bei Gandossi gibt es auch keine Ungeheuer in den fabeln, es gibt auch keine Qual und keine Muhen in der irrealen Wirklichkeit seiner Darstellungen. Vielmehr vermitteln die Bilder Lebensfreude und die Bereitschaft das Leben als magische Erfahrung zu sehen, offen im Spiel der Interpretationen. Der Betrachter und der Maier sollen zu den Hauptfiguren werden. Die Inspiration und die Echtheit von Gandossi sieht man in den klaren Farben und der Eindeutigkeit seiner Werke. Die transparenten Farben sind ohne Zweideutigkeit, ein Spiegel der Klarheit seiner Seele und die Vision einer heiteren Welt, aufrichtig, durchzogen von einem dunnen Humor der aus einer lebhaften Intelligenz geboren wurde und das Bild einer überaus positiven Persönlichkeit zeichnet.
Die begreifbare Einfachheit seiner Bilder ist die Frucht seiner einzigartigen persönlichen Reise durch die Wirklichkeit der Magie die er auch uns damit vermittelt. Es gibt auch keine Lugen in den Fabeln von Gandossi. Es gibt keine Kunstgriffe in seinen Bildern, es wird nichts verschleiert, es gibt nur die Wahrheit und den leisen Hinweis auf unser Leben. „Die Grossen, Sie verstehen uns nicht“ sagen die kleinen Prinzen, weil die Grossen die Phantasie verloren haben. Gandossi beflügelt diese Phantasie, mehr noch, er hebt sie hervor und gibt ihr wieder einen Stellenwert.
Gandossis Darstellungen von Fabeln stehen in einem neuen Licht sie vermitteln unseren erstaunten Augen, Heiterkeit und eine Sauberkeit der Seele die sich auch auf uns übertragt.
Beobachten ist der Ausgangspunkt um sich zu vertiefen, zu interpretieren, zu verstehen und es ist auch der Punkt der uns wieder Vorstellungskraft und Phantasie schenkt.
Vielleicht sind Gandossis Bilder mehr die Nachricht eines phantasievollen Fabelerzählers, als die Bilder des Künstlers Gandossi.
(frei nach Carlo Serafini)
Gandossi teilt seine Malerei nach eigenen formalen Farbdringlichkeiten ein. Er operiert zwischen darstellend und abstrakt, abhängig von Mode und Markten vermittelt er uns seine Kunst immer mit sehr viel Geschmack und der notwendigen Etikette die uns unsere Zeit auferlegt.
Die Malerei bei Ganzossi begann mit einer glücklichen Jahreszeit, tadellose Übergange von einem intensiven „Astrattismo“ von Farben und formalen Planungen. Das zeigen die Darstellungen seiner Landschaften, sie sind poetisch, verdünnt im Wiederschein der Natur und lebendig im Ausdruck.
Die Darstellung der Figuren in seinen Bildern ist fast poetisch und tritt uns sehr verinnerlicht entgegen. Die Menschen, Blumen und Gegenstande erscheinen in Ruhe, so still wie seine Landschaften, zusammengekauert, aber sie dehnen sich aus zu klingenden Dimensionen die veränderliche Schonhelt der Natur besingen.
In den Landschaften Gandossis sieht man die Klangverwandtschaft des Visitnisten und des Perfektionisten die einander berühren, die perfekten Darstellungen seiner sommerlichen Natur mit Licht und der Vielfalt seiner eigenen Formen, verschmelzen zu einem grandiosem Ganzen.
Als Maler tritt Gandossi seiner Kunst mit viel Freiheit entgegen, er ignoriert die formalen Regeln, bedingte Strenge und die Emotionen der tauglichen Gemütslagen. So kommen auf Gandossis Leinwand und Installationen seine starken Figuren und Farben. Die präzise Fähigkeiten des Künstlers, die Abstrahierungen zu formulieren und die Farben zu fuhren, dies zeichnet Gandossi aus.
(frei nach Berenice)
Ganzossi vermittelt uns in seinen Bildern die Ironie und den Übersetzten Scharfsinn unserer Zeit. Die ambitionierte und reiche Palette der symbolischen Bedeutung seiner Bilder sind die Interpretation eines Poeten der die Details in einem freundlichen und lächelnden zusammenwirken darstellt.
(frei nach Gustavo Delgado)
Gandossis Kunst besteht in der Echtheit des Zusammenspiels, in der ausdrucksvollen Spannung und der neugierigen Frechheit seiner Bilder. Das Tägliche, das Kurzlebige in der unmittelbaren Existenz seiner Farben verlangt das Eindringen in seine Werke. Die ausdrucksvolle grafische Präzision vermittelt uns das Wiedererlangen unserer Gefühle. Gandossis Bilder sind eine poetische Analyse der Erlosung, die Notwendigkeit Zeugnis abzulegen über unser Bewusstsein und nachzudenken über die Wissenschaft des Lebens.
(frei nach Giovanni Carluccio Attimonelli)
Eine entscheidende Malerei mit sehr starkem Ausdruck. Zu interpretieren als Sender von Nachrichten die aus der Frucht von markierten Erinnerungen, Aufregungen und Eingebungen des Künstlers entstehen.
(frei nach Mia Calvelli)
Gandossis Malerei ist absolut unkonventionell. Sie ist darstellend, informell womit uns der Künstler ein Plakat seines eigenen Ichs präsentiert. Die ausdrucksvollen Formen, der Annäherungsversuch „coinvolgente“ und paradigmatischer „eppo“ erklärt Antonio Gandossi eigene Berufung nach dem „apertis verbis“, dem Sein und dem menschlichen Werden zu forschen. Wirksam und beeindruckend, wie von Opern oder Oden leitet Gandossi seine ungewöhnliche räumliche Farbdialektik ab, die weise eingesetzt, den Spachtel des Künstlers mit vielen gemischten Techniken fuhrt. Das Darstellende zu pflücken, zuweilen mit der gewollten Beeinflussung der „vangoghiane“, immer die solare Tagwache der Farbe, freudig oder leise mit der Nachricht „connoia“ für die vitalste Beziehung beim Ausgang seiner Forschung. Es ist die Abstrahierung, sie schlägt Wurzeln auch in klassischen Humus und sie steckt tief in seiner bildlichen Darstellung eines beunruhigenden Spiegel des Lebens.
„Seine Bilder sind absolut faszinierend“, mochte ich sagen. Das weise Zusammenspiel der trockenen männlichen Zeichen und der Modulation in seinen Bildern sind ein faszinierendes und beeindruckendes Ganzes.
(frei nach Oriano Tassinari Clò)